11. September 2012

Die Muse des Mörders von Sarah Wedler und Nadine D´Arachart


Im Februar 2012 kam das Remake, des ersten Krimis von Deutschland, in die Buchhandlungen.
Die jungen Autorinnen Sarah Wedler und Nadine D´Arachart begannen somit ihre Zusammenarbeit und fanden im Labor-Verlag einen guten Herausgeber ihres Projektes.
Das Remake des Krimis “Das Fräulein von Scuderi” wurde auf 302 spannenden Seiten in “Die Muse des Mörders” wiedergeboren.

Dominik Greve ist froh seinen letzten Fall endlich abgeschlossen zu habe. Jedoch steht er nun vor 

dem Nichts. Seine Seele ist zerstört und seine Frau für ihn auf ewig verloren. Nun muss er sich auch noch einem neuen Serienmörder widmen, “den Dolchstoßmörder”.
Das ganze Vorgehen ist ein Mysterium, denn er ermordet die Leute bei Nacht, mit einem Dolch und verschwindet ungesehen.
Als die Grande Dame Wiens, Madeleine Scuderi, sogar von dem Mörder aufgesucht wird, ist Dominiks Ermittlersinn wiedererweckt …

Madeleine Scuderi ist stark angeschlagen, denn es ist nicht lange her, dass ihr Lebenspartner verschieden ist. Nun versucht sie ihr Leben neu zu ordnen, aber auch ihre Leidenschaft, das Schreiben, füllt sie nicht wirklich aus. Als sie von einem geheimnisvollen Mann aufgesucht wird und die Taten des Dolchstoßmörders sie nicht loslassen, versucht sie selbst Licht ins Dunkle zu bekommen.



Zwei Protagonisten, die eine, stark durch ihren Willen, der andere, gebrochen durch seine Taten, zusammen ermitteln sie gegen die gleiche dunkle Gefahr … den Dolchstoßmörder.
Als ich von dem Buch “Die Muse des Mörders” gelesen habe, war es mir als Krimi und Thriller Liebhaberin ein wirkliches Anliegen es zu lesen.

Leider kenne ich den allerersten Krimi Deutschlands “Das Fräulein von Scuderi” nicht aus eigener Erfahrung, aber dank der beiden Autorinnen Sarah Wedler und Nadine D´Arachart wurde ich in dieses neu verfasste Werk hineingezogen und hoffe das es noch vieler solcher Fans geben wird.
Ich liebe es zusammen mit den Protagonisten Rätsel zu lösen, gemeinsam der Gefahr ins Auge zu sehen und die Spannung durch die Buchseiten zu fühlen, macht für mich einen guten Krimi aus.
All, das beherbergt “Die Muse des Mörders”. Zwar gibt es ein paar Stellen, zum Beispiel am Anfang, als ich nicht wusste in welchem Jahrhundert dieser Krimi spielt, aber nach und nach kommt man in die Abhandlung hinein und fiebert regelrecht mit.

Für mich ist Madeleine Scuderi eine passende Protagonistin, sie ist stark, wenn sie auch gerade eine schlimme Zeit durchmacht, und sie hat einen eisernen Willen.
Sie war für mich eine wahre Bereicherung in dem Krimi, wohingegen Dominik verloren scheint und sein normales Leben für ihn nicht mehr greifbar ist.
Die Beiden harmonieren schön zusammen und es entsteht eine dunkle Welt um beide herum, wobei die Nebencharakter ihren Beitrag dazu leisten.
Das Ende des Krimis hat fast schon Thriller Charakter, was mich dazu verleitet mehr, von diesen Autorinnen, lesen zu wollen.

Auch der Hartcovereinband des Buches ist ein Mysterium, welche Bedeutung die Frau hinter der beschlagenen Fensterscheibe hat, wird wohl ein weiteres Rätsel bleiben.

Nun freue ich mich mehr von den Autorinnen Sarah Wedler und Nadine D´Arachart lesen zu können und wünsche euch gute Lesestunden mit “Die Muse des Mörders”.

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