20. Dezember 2012

Engelsleid von Inka-Gabriela Schmidt

 (M: inwisch.de; Oldigor-Verlag)

Mit “Engelsleid” erscheint bereits das zweite Buch aus der Feder von Inka-Gabriela Schmidt im Oldigor-Verlag. Seit dem 12. Dezember 2012 könnt ihr das 240 Seiten umfassende Buch im Handel erstehen. Diese rätselhafte und zeitweise sehr erotische Geschichte möchte ich euch heute vorstellen.

Als Laura zu einer Verabredung mit ihrer Mutter, in deren Wohnung, ankommt, ist sie geschockt.

Die gesamte Wohnung ist verwüstete und ihre Mutter wurde ermordet aufgefunden -
Lauras Welt bricht zusammen.
Der Kriminalpolizist Dominic Ertl untersucht den Fall und versucht Laura beizustehen.
Nach der Testamentseröffnung offenbaren sich Laura traurige Geheimnisse und sie versucht mehr über ihre Vergangenheit und vor allem über ihren Vater herauszufinden.
Als sie den attraktiven Giuseppe Orsini kennenlernt, scheint sie wieder einen Halt im Leben gefunden zu haben. Das Auftauchen eines Engels, welcher sie vor Giuseppe warnt, bringt ihre Gefühle jedoch abermals vollkommen durcheinander …


Gerade bei diesem Buch ist es schwer nicht allzu viel Preis zu geben gleichzeitig euch dieses aber so nahe wie möglich zubringen.

Laura scheint zuerst eine sehr verbitterte Protagonistin zu sein. Als sie am Anfang erfährt, dass ihre beste Freundin heiratet, war sie gegen aller Erwartungen nicht Feuer und Flamme. Ganz im Gegenteil, sie versteht die ganze Euphorie nicht. Warum will sie ausgerechnet heiraten? Und dann auch noch einen Mann, dem sie nicht einmal lang kennt.
Als sie auf der Hochzeit den Trauzeugen Giuseppe kennenlernt, spielte sie auch ehr mit den Gedanken ihren Spaß zu haben und nicht eine ernste Beziehung einzugehen - doch ihre Gefühle zu Giuseppe schlagen schnell einen anderen Takt.

Aufgrund einer Berichterstattung reist sie ihm nach Italien nach. Nach außen gibt sie die Journalistin, doch innerlich verzehrt sie sich leidenschaftlich nach ihm.
Auch Giuseppe scheint festere Absichten zu hegen und macht immer wieder Andeutungen in Richtung Familie und Zusammenleben.

Als Figur ist Giuseppe ganz der Gentleman, aber gleichzeitig auch ein Chauvi. Er protzt mit seinem Geld und seinem Auto, wo er nur kann und vor allem wenn Laura gerade in seiner Nähe ist.

Zeitweise wechselt die Autorin die Sichtweise und schwenkt auf zwei gefallen Engeln - Azaradeel und Leviathan.
Diese beiden wandeln schon seit Ewigkeiten auf Erden und vor allem Leviathan kann eine erstaunliche Anzahl an menschlichen Nachfahren vorweisen. Wer als Engel ein Kind mit einer Menschenfrau zeugt, der muss um das Leben dieses so genannten “Nephilim” bangen. Denn die Dämonen der Erde trachten nach dem Blut dieser Nachfahren.
Viele Zeichen deuten auf eine erneute Auflehnung der Dämonen und die gefallenen Engel versuchen den genauen Standort zu lokalisieren.

Gerade Azaradeel ist der hervorstechende Engel, über welchen die Autorin Inka-Gabriela Schmidt schreibt.
Er ist sehr nachdenklich und überlegt sich jeden Schritt, den er angeht, vor allem zu der Liebe und der Leidenschaft ist der distanziert - aber auch er gehört dem männlichen Geschlecht an.

Inka-Gabriela Schmidt hat mit “Engelsleid” nicht nur eine tolle und unterhaltende Geschichte gezaubert, sondern auch eine mit Krimifaktor und hohem erotischen Anteil. Verpackt mit diesem tollen Cover, welches ein halb nackten Engel zeigt, der sich anscheinend aus dem Stein im Hintergrund herauszubrechen scheint, hat die Autorin und der Oldigor-Verlag eine fantastische Lektüre erschaffen.

Wer auch so begeistert ist von diesem Buch, dem kann ich wärmstens “Valentine” empfehlen. Auch dieses Buch entspringt der Feder von Inka-Gabriela Schmidt und ist im März 2012 erschienen.

Unser Dank geht an dem Oldigor-Verlag, für dieses Rezensionsexemplar!

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