27. Dezember 2012

Nora Marquardt und das schwarze Einhorn von Nina Nübel

 (M: Nina Nübel)

Bereits im März 2010 wurde dieser erste Teil der Nora Marquardt Trilogie herausgebracht.
Nun hat der Edition Winterwork Verlag ihn gebunden und mit einem neuen Cover versehen. Somit hat die Autorin, Nina Nübel, ihre Trilogie unter einem Verlagsdach vereint.
Auf 394 Seiten begleiten die Leser die Protagonistin Nora Marquardt auf ihrer Suche nach dem schwarzen Einhorn. Wir danken der Autorin für das Rezensionsexemplar!

Nora Marquardt hat nach dem Tod ihrer Eltern nur noch ihre Oma und die Patentante Peggy, welche sich aber nicht oft meldet.
Als ihre Oma stirbt, bleibt ihr keine andere Wahl als zu eben jener Patentante zu ziehen, in ihr größtes Abenteuer.


Schon die Zugfahrt entpuppt sich als Mysterium, denn die mitfahrenden jungen Mädchen scheinen Nora nicht wohlgesonnen zu sein. Als die alte Keksfrau, welche Nora dort kennenlernt, dazwischen geht, hört Nora nur eine komische Sprache, mit Zischlauten und alle daran beteiligten Personen haben auf einmal rot glühende Augen.
Am Ziel angekommen erwacht Nora wie aus einem tiefen Schlaf, natürlich denkt sie an einen Albtraum. Als sie buchstäblich über ihre Koffer fällt, ist ihre Rettung, in Form eines sehr attraktiven jungen Mannes, schnell zur Stelle.
Nora wird noch lange die schönen Augen in ihren Träumen sehen.

Ihre Tante Peggy ist sehr freundlich, einwenig quirlig, aber auf alle Bedürfnisse bedacht, welche Nora hat.
Auf dem Weg zu ihrem neuen zuhause widerfährt ihr das Unfassbare. Peggys Haus steht nicht irgendwo, sondern in einer Parallelwelt, welche voller magischer Wesen zu sein scheint.
Nora ist überwältigt von den ganzen Eindrücken.

Als ihre Tante wenig später in Gefahr gerät, muss Nora eine Reise voller Gefahren auf sich nehmen, aber zum Glück stehen ihr schnell neue Freunde zur Seite …

Ich habe aus dieser Reihe zuerst den zweiten Teil gelesen, dann den Dritten und nun den Ersten, um überhaupt zu erfahren, wie alles zustande gekommen ist.
Nachdem ich nun die komplette Reihe durchhabe kann ich sagen “schön, unterhaltsam … für Mädchen ab 12 Jahre”.
Man merkt, dass die Autorin sich in ihrem Schreibstil gesteigert hat, was im ersten Teil mich übel aufstoßen ließ, ist im zweiten und dritten Teil schon nicht mehr vorhanden.
Nina Nübel hat einen leichten, sehr verspielten Schreibstil und musste sich wohl erst einfinden in ihre Geschichte.
Aber nach ein paar Seiten taucht eine tolle Welt vor dem Leser auf, welche zwar Parallelen, zu anderen Lektüren, aufweist, aber dennoch einen ganz eigene Welt darstellt.
Nora ist eine sehr natürliche und liebenswerte Protagonistin, obwohl sie zeitweise sehr naiv ist, trägt sie den Leser mit in ihre Welt.
Peggy ist die perfekte Tante - hibbelig, offen und voller Überraschungen. Alles, was so ein junges Mädchen wie Nora, gerade in ihrer schwierigen Zeit, braucht um aufgefangen zu werden.


Band zwei und drei, habe ich davor schon gelesen und kann sagen, dass diese Teile immer besser und besser werden!

“Nora Marquardt und das schwarze Einhorn” ist Fantasy- und Liebesroman in einem und perfekt geschrieben für Mädchen ab 12 Jahren.

Eigentlich würde ich 2,5 Kolibris geben, da ich aber nicht so auf halbe Sachen stehe, runde ich es, zugunsten des Buches, gern auf.


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