3. April 2013

Bloodcast - Cast & Crew von Michael Peinkofer

(Copyright: Guter Punkt; München; Shutterstock; Michael Peinkofer)

Castingshows gibt es mittlerweile viele und nun auch im E-Book Format.
Michael Peinkofer möchte mit seiner Reihe “Bloodcast” ein neues Kapitel in der Literarturwelt aufschlagen. Hier dürfen die Leser abstimmten, welche der sieben Kandidatinnen gewinnen soll.
Erschienen ist dieser erste Teil am 25.Januar 2013.

In Berlin Mitte ist es endlich soweit - das Casting für das neue Gesicht der Modehauskette “Kayne & Sparks” soll gestartet werden.
Nur sieben Kandidatinnen werden diesen Tag ausgewählt, um später in weiteren Durchläufen ihr Können unter Beweis zu stellen.
Shani, Sabina, Kayla, Lena, Zerda, Hina und Gesine sind diese Glücklichen, doch ob alles mit rechten Dingen vonstatten geht, das wird sich zeigen …


“Bloodcast” schon der Titel verheißt Großes, so dachte ich. Aber das es nur rund 50 Seiten umfassen wird, um die Leser erst mal anzulocken, das hatte mich doch sehr enttäuscht.
Sehr gelungen sind die Setcards am Anfang des Buches, auf dem alle Kandidatinnen noch einmal gezeigt werden.

So konnte ich mir gleich zu Beginn der Geschichte ein Bild von diesen machen.
Auch erzählt der Autor von jeder Kandidatin eine Vorgeschichte. Die meisten handeln davon, was sie bewegt hat, bei diesem Casting zum “Face of KayS” mitzumachen.
Die einzig Auffällige in der Runde ist die Leipzigerin Gesine, welche anscheinend aus einem bestimmten Grund teilnehmen möchte - nicht um des Sieges willen.
Auch hat schon Lena bei mir einen großen Stein im Brett, sie ist offen, sagt, was sie denkt, aber geht auch überlegt an die gesamte Sache heran, so war jedenfalls mein erster Eindruck von ihr.
Und was wären Castings ohne die Zicken, wozu ich für mich Kayla und Zerda ausgewählt habe.
Jede Kandidatin scheint eine Art Schattenseite in ihrem Leben zu haben, welche sie dazu bewegt an diesem Projekt teilnehmen zu wollen.

Auch wurde mir am Ende der Geschichte noch mehr bewusst, dass dieses Projekt kein typisches Casting ist, was Kassiopeia, Leander und Nicolas allerdings im Schilde führen, konnte ich noch nicht herleiten.
Eine gute Taktik des Autors, denn so ist man gänzlich dazu angeleitet Band zwei lesen zu wollen.
Michael Peinkofer hat zwar eine sehr gute Ausdruckskraft in seinen Darlegungen, aber ich würde sie nicht als besonders spektakulär beschreiben, eher normal und fast schon alltäglich.

Für seine wirklich kurze Geschichte gebe ich 3,5 Kolibris, weil er ruhig einwenig mehr Handlung an das Ende hätte packen können.

Zum E-Book auf Amazon: KLICK


1 Kommentar:

starone hat gesagt…

Hallo Conny,

da wundere ich mich jetzt schon sehr!

Der Mann und Herr über Orks &Co jetzt mal in einer ganz anderen Sparte.

So, so....

LG..starone...