28. November 2013

The Black Game von Karola Löwenstein

(Copyright: Karola Löwenstein)

Als ich den Klappentext las, war es bereits um mich geschehen, ich musste einfach dieses E-Book, erschienen am 21.Oktober 2013 mit 256 Seiten, lesen.
Mit „The Black Game“ hat mich die Autorin Karola Löwenstein in eine Welt gezogen, sie zeigt wie viele Facetten das Leben haben kann und das es Menschen gibt, die einen gekonnt aus seinem Umfeld herausziehen können.

Anya ist vor Jahren nach New York geflohen, denn eigentlich mochte sie das Landleben, wäre da nicht ein Mann gewesen.

In ihrem neuen Job muss sich die junge Frau schnell auf einen harten Ton einstellen und sich selbst genauso verhalten.
Doch es gibt Mensch in ihrem Umfeld, die sie schnell durchschauen können, dazu gehört nun auch Devon Draper …

Schon der Titel des E-Books könnte auf vieles schließen, jedoch lässt das Cover dazu schnell die Geschichte in eine ganz falsche Richtung rutschen.
Obwohl ein verschlungenes und anscheinend nacktes Pärchen abgebildet ist, verläuft die Geschichte, nicht in dem „Shades of Grey“ und Co. Stil.

„The Black Game“ ist eine Geschichte, die offenlegt, dass egal wie man sich auch verstellt, es immer noch Menschen gibt, die einen so mögen, wie man ist.
Anya gelingt der Spagat zwischen der toughen Frau, die im Büro oft mit der Faust auf dem Tisch hauen muss, obwohl sie diese Methode eigentlich gar nicht will. Und dem weichherzigen und guten Landmädchen. Aber auch in ihrem privaten Leben, so wenig sie auch davon hat, ist es ihre Nachbarin und Freundin Sarah, die sie oft aus ihren auferlegten Gefängnis herausholt und sei aus um die Clubs unsicher zu machen.

Doch ein Club lässt nicht mal die süße und attraktive Sarah Green herein – der Club 5 mit seiner lockenden „Black Lounge“.
Der Protagonistin sind solche Nebensächlichkeiten egal, denn Devon Draper, der junge Chef einer wichtigen Firma, beginnt um sie zu werben.
Anya ist kein naives Mädchen, dass er gekonnt um den Finger wickeln kann und so beginnt ein zärtliches Necken und Antasten der Beiden.
Natürlich schwärmt sie innerlich für diesen attraktiven Mann, denn wer möchte nicht von einem reichen Mann, der keineswegs abgeneigt ist, begehrt werden, aber an Anya kann er sich weiterhin festbeißen, so schnell wurde sie noch nie gebrochen und auch ein Devon Draper kann mit seinen bisherigen Methoden nicht so schnell punkten.

Er schätz Anya vollkommen falsch ein und beginnt damit, sie näher kennenzulernen … was darauf folgt wird jeden klar sein, denn wo ein Kennenlernen steht, da sind Gefühle nicht weit.
Aber gerade diese Gefühle kann sich Devon nicht leisten, denn so anziehend er ist, so groß ist sein Geheimnis, dass seine zarte Beziehung zu Anya schnell zerstören kann.
Die Leidenschaften und Neckereien zwischen den beiden waren es, die mir ein tolles Lesevergnügen beschert haben.

Karola Löwenstein hat hier keine Geschichte kreiert, in denen die Bettszenen nur von einer lapidaren Handlung vollendet wird, sondern alles hält sich gekonnt die Waage und hätte nicht besser beschrieben werden können.
Sie hält gekonnt die Spannungen zwischen ihren Figuren, lässt Gefühle und Geheimnisse mit einfließen und kreiert so eine Geschichte, die man immer wieder lesen möchte.
Besonders gespannt macht sie mich auf den zweiten Teil, denn das Ende ihrer Geschichte lässt auf so einiges Hoffen.

„The Black Game“ hat Figuren mit vielen Seiten und Gefühlen, die unterhalten und Leser förmlich mitreißen.

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