13. Januar 2014

Ich und andere uncoole Dinge in New York von Julia K. Stein

(Copyright: Julia K. Stein)

Erschienen ist Julia K. Steins Debütroman „Ich und andere uncoole Dinge in New York“ am 27.November 2013.
Es erzählt die Geschichte der Protagonistin Judith auf 274 Seiten.
Ich danke der Autorin für die Rezensionsdatei zu ihrem Buch!

Judiths Mutter ist neu verliebt und nun über den Sommer nach New York geeilt, um dort mit ihrem Freund der Kunst zu frönen.

Ihre Tochter muss den Sommer über mit, ob sie nun will oder nicht.
Kurzerhand wird sie in eine WG gesteckt und ist in dieser riesigen Stadt auf sich allein gestellt.
Dass Judith dem Sommer über alles passiert, das sie in dem Buch „Ich und andere uncoole Dinge in New York“.

Es ist schon ein merkwürdiger Titel für ein Buch, aber er spricht durchaus an und macht neugierig, was die Protagonistin alle widerfährt.
Von einem kleinen Dorf in Deutschland in die Weltmetropole New York gesteckt zu werden, ist schon allein ein riesiges Abenteuer.
Judith ist von Anfang an auf sich allein gestellt, denn ihre Mutter schwebt lieber auf Wolke 7 mit ihrem Künstler, als dass sie sich um ihre Tochter kümmert. Bei jeder Szene, in der ihre Mutter auftaucht, merkt man die Traurigkeit von Judith, darüber, dass sie von ihr so im Stich gelassen wird. Sie sammelte auch bei mir als Leserin keinerlei Sympathiepunkte.

Zusammen mit der WG-Mitbewohnerin Rachel beginnt Judith ihren Sommer, der in einer Computerfirma beginnt und am Strand endet.
Auf einer Party lernt sie Peter kennen und auch wenn es nur für Ausstehende so aussieht, als wäre dieser mehr an ihrer Mitbewohnerin Rachel interessiert, lässt Judith nicht locker und stürzt sich in tiefe Gefühle für ihn.
Doch es gibt jemanden, an den nicht nur Judith vorübersehen kann – Adam.
Auch wenn dieser der Bruder von Rachel ist und sie Judith mehr als verständlich macht, dass sie ja nicht mit ihm spielen soll, entsteht eine große Freundschaft zwischen den beiden.

Den Mittelpunkt der Geschichte bildet jedoch Peter, auch wenn man als Leser immer wieder denkt: Lass den doch, der tut dir nicht gut! – so ist Judith nicht abzubringen von ihm, auch wenn er ihr noch so weh tut.
In New York beginnt die Protagonistin auch alles fallen zu lassen und lässt sich zeitweise zu sehr gehen.
Leider kam ich nicht so gut mit ihren Handlungsweisen klar und hatte das eine ums andere Mal das Gefühl, dass sie zwar so sehr nach Aufmerksamkeit schreit, aber einfach keiner sie hören will.
Sie kam mir immer wieder wie ein kleines Kind vor, dass doch nur die Nähe ihre Mutter sucht und dann wieder aufs Schmerzlichste fortgestoßen zu werden.

Was ich besonders mochte war, dass die Autorin offen anspricht, wie zum Beispiel das Dating System in den USA so funktioniert. Sie nimmt nie ein Blatt vor den Mund und legt Situationen für Judith und ihre Leser knallhart dar.
Ihre Geschichte ist eine typische Erzählung, wie sie, in unterschiedlichen Abläufen wohl jeder in Judiths zarten Alter schon erlebt hat.

Probleme wie „das erste Mal“ werden erläutert und mit der Handlung verknüpft, dazu kommen Emotionen wie Eifersucht und Zweifel, gepaart mit Freundschaft und Mut.
Alles in allen umfasst Julia K. Steins Buch eine leicht zu lesende Handlung mit verkorksten Charakteren und alltäglichen Problemen, in Verbindung mit einer Stadt, die schon Millionen begeistert hat.

„Ich und andere uncoole Dinge in New York“ nimmt kein Blatt vor den Mund, spricht die typischen Probleme knallhart an und unterhält mit vielen Facetten!

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Kommentare:

starone hat gesagt…

Scheint ein nettes Geschichtchen zu sein und der Preis ist auch O.K.

LG..starone...

Conny Z. hat gesagt…

Ja ist wirklich gut ;)

LG, Conny

Jasi Ich hat gesagt…

Der Titel hört sich wirklich interessant an (:
Liebe Grüße,
Jasi