31. Januar 2014

Radioactive – Die Vergessenen von Maya Shepherd

(Achtung: Dies ist der zweite Teil der Trilogie „Radioactive“. Meine Rezension könnte Spoiler enthalten, vor diesen warne ich hiermit!)

(Copyright: Maya Shepherd)

Seit der erste Teil mich fasziniert hatte und ich auch an der Blogtour dazu teilnehmen durfte, habe ich nun die Gelegenheit gefunden, den zweiten Teil von Maya Shepherds Reihe zu lesen.
Radioactive – Die Vergessenen“ erschien am 14.August 2014 und erzählt auf 358 Seiten die Geschichte von Cleo weiter.
Ich danke der Autorin für die Zusendung einer Rezensionsdatei!

Cleo ist wieder in der Legion.

Nun muss sie wieder ihre Nummer tragen, D518, und einem geregelten Ablauf nachgehen. Doch schnell verändert sich die Situation.
Sie wird zu A518, einer Legionsführerin und darüber hinaus wird auch noch Finn vor der Sicherheitszone aufgegriffen …

Nach dem dramatischen und traurigen Ende von Teil eins, geht Teil zwei genauso weiter.
Cleo versucht an ihre Aufgabe, die ihr gestellt wurde anzuknüpfen, doch da sie schon einmal bei den Rebellen war, schlägt ihr ein gewisser Argwohn entgegen.
Selbst diejenigen, die noch aus ihrer Zeit, vor der Entführung zu den Rebellen, freundschaftlich waren, weisen sie ein wenig zurück, da sie nicht wissen, was sie von der Situation halten sollen.

Man bemerkt, dass sie sich selbst fragt, was sie möchte und wo sie hingehört. Zwar liebt sie Finn, aber immer mehr schien sie sich damit abzufinden ihn nie wieder sehen zu dürfen.
Die Wendung, die Maya Shepherd dann mit dem Auftauchen von Finn und seine Gefangennahme einbaute, brachte nicht nur Cleo zum Nachdenken.
Damit hat sie eine ganz andere Situation erschaffen, in der Cleo sich ihren Weg noch einmal genauer überlegen kann und mehrere Optionen für sie offen stehen, denn nun ist Finn greifbar für sie geworden.
Dadurch bekommt die Geschichte auch viel Dramatik, denn die Legionsführer wollen den Tod von Finn, aber es gibt einen anderen, für Finn schlimmeren Ausweg.
Mit diesem führt sich die Geschichte fort, es ist der Beginn von Veränderungen und neuen Wegen für alle in der Sicherheitszone.

Es werden neue Charaktere dazugesetzt die Cleo beeinflussen und man als Leser für sich selbst sondieren muss, wer Gutes will und wer schlechte Absichten verfolgt.
Cleo ist mir leider in diesem Teil zu naiv. Viele Dinge, die einem als Leser auf der Hand liegen, werden von der Protagonistin nicht erfasst und bringen sie in viele missliche Lagen.
Besonders A350 und A566 spielen eine große Rolle für sie. Im Verlauf kommen aber noch Ruby, Zoe, Clyde und Asha dazu, die alle in der Sicherheitszone, nicht aber ohne Freiheit leben wollen.

Cleo bestreitet das alltägliche Leben als Legionsführerin, doch das Vertrauen in sie muss noch gestärkt werden, um den vollen Status zu erlangen.
Durch die gewählten Einsätze von Buchstaben und Zahlen, anstatt der Namen, muss man sich einwenig hineinlesen. Danach geben sie sich hin und man behält immer ein Bild im Hinterkopf der jeweiligen Person.

Auch das Leben der Rebellen wird erzählt, da ihr Schicksal eng mit Cleo verbunden war. Dies zwar nur am Rand, aber gut genug, damit die Autorin damit arbeiten kann.
Sie behält sich zum Ende einiges offen und lässt ihre Leser mit großen Erwartungen auf einen letzten- und finalen Teil zurück, der in diesem Jahr erscheinen soll.

„Radioactive – Die Verstoßenen“ ist eine gelungene Fortsetzung, mit ein paar Veränderungen der Protagonistin und ihrem Lebensumstand, dass aber durchaus unterhalten und lesenswert geformt wurde!

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1 Kommentar:

starone hat gesagt…

Hallo Conny,

dass freut mich! Denn den ersten Band habe ich auch gelesen und er hat mich wirklich angesprochen in seiner Art und Weise.

Hm dann freue ich mich schon mal auf Band 2.

LG..starone...