28. März 2014

Stern der Macht – Herzensglut von Elvira Zeißler

(Copyright: Elvira Zeißler)

Durch die Teilnahme an der Blogtour habe ich die E-Book Version von Elvira Zeißlers Reihenstart „Stern der Macht – Herzensglut“ lesen können.
Es erscheint am 1.April 2014 und umfasst 234 Seiten.

Erin wird Zeugin eines tragischen Unfalls, bei dem eine ältere Dame verwickelt wurde. Während Erin bei ihr wacht, steckt dieser ihr eine Kette zu, die ihr Leben von Grund auf verändern wird.

Tage danach begegnet ihr Daniel Hall, dieser ist ihr alles andere als wohlgesonnen, sondern zeigt seine unterdrückte Wut ihr immer wieder aufs Neue.
Er und „Die Bruderschaft des Lichts“ wollen Erin aufnehmen und die Macht des Anhängers vor „Die Suchenden im Zeichen des Sterns“ schützen.
Erin muss sich entscheiden, denn die Zeit drängt und die Gefahren nehmen immer mehr zu …

Vor Jahrhunderten hat ein Magier ein Schmuckstück angefertigt, das aus fünf Teilen besteht und jedes davon ist mit einer speziellen Gabe verbunden.
Zusammen ergeben sie ein Schmuckstück, dass seinen Besitzer große Macht verleiht.
Als ich diese Legende um den Stern der Macht las, war mein Interesse geweckt und war gespannt was Erin damit zu tun hat.

Der Beginn ist schon recht mysteriös, mit dem Unfall und der heimlichen Übergabe des Anhängers.
Aber im Laufe der nächsten Seiten hatte ich das Gefühl in Stephanie Meyers „Twilight“ gelandet zu sein, denn als Daniel auftaucht ist er anscheinend sehr wütend auf sie.
Auch geschieht ein Unfall und Daniel rettet Erin. Dazu kommt, dass dieser natürlich sehr attraktiv ist und alle anderen Mädchen links liegen lässt und nur sein Augenmerk auf Erin richtet.
Er ist auch vom Alter her, viel zu weit noch in Erins Jahrgang zu sein. Seine Erklärung dazu ist allerdings, dass er durch seinen Auslandsaufenthalt an Schulzeit eingebüßt hat, was nicht nur Erin zweifeln lässt.
Ebenso ist er ständig in Erins Nähe und lässt trotzdem kein gutes Haar an sie – ein Zwiespalt, den die Protagonistin durchlebt und ebenso der Leser übertragen bekommt.

Erin kann man sich als ganz normales Mädchen vorstellen, mit einer Freundin, die einen festen Punkt in ihrem Leben bildet und auch steht´s aufmerksam durch die Welt geht.
Zeitweise war mir Erin einfach zu naiv, gerade als es um die zwei rivalisierenden Orden geht und sie sich entscheiden soll, zu welcher sie gehören will.
Dennoch muss ich sie bewundern, denn so leicht lässt sie sich nicht davon überzeugen den Idealen eines Ordens hinzugeben und somit ihr Leben in dessen Hände zu legen.

Daniel ist ein recht unsympathischer junger Mann. Dessen Ego reichte oft über sein Erscheinen hinweg und immer wieder ging mir durch den Kopf, dass er sich vielleicht zu viel zumutet.
Die Liebesgeschichte der beiden, ich kann es leider nicht anders beschreiben, aber mir persönlich war sie zu zuckersüß und einfach kitschig.
Gerade seine schnelle Wandlung und das er auf einmal etwas intimer mit Erin werden möchte, obwohl sie heimlich belauscht hat, was für eine Stellung er im ganzen System hat, machte mich stutzig und ließ auch gewisse Zweifel an der Protagonistin aufkommen.

Elvira Zeißler sind darüber hinaus alle Szenen des gegnerischen Ordens „Die Suchenden im Zeichen des Sterns“. Diese sind sehr geheimnisvoll, aber auch brutal gestaltet und zeigen den Leser, dass keiner der Orden mit Samthandschuhen agiert und es bei allem um Macht geht – Macht über das Sternamulett.
Erins Geschichte wird hier aber noch kein Ende finden. Nach dem großen und alles ändernden Schluss erzählt die Autorin ihre Geschichte in einem zweiten Band weiter.

„Stern der Macht – Herzensglut“ besitzt einen guten Plot, der leider in einer Liebesgeschichte untergeht, welche den Fokus zu sehr ablenkt und alle anderen Handlungen unter sich begräbt.

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