8. Mai 2014

Delia – Die saphirblauen Augen von Mia Bernauer

(Copyright: Mia Bernauer)

Mia Bernauer zeigte mir vor einiger Zeit das Cover und den vorläufigen Klappentext zu ihrem Roman „Delia – Die saphirblauen Augen“.
494 Seiten lang erzählt die Protagonistin Delia ihre Geschichte, welche am 25. April 2014 erschienen ist.
Ich danke der Autorin für die Rezensionsdatei!

Träume quälen Delia und immer mehr siegt die Erschöpfung.

Auch hat sich an der Uni einiges geändert, allen voran Leander, der sonst der Magnet von den Mädchen war, hat nun ein Auge auf Delia geworfen und scheint damit auch so schnell nicht aufhören zu wollen.
Delias Umgebung wir immer Mysteriöser und gerade Leanders Familie steht dabei im Mittelpunkt …

Was so harmlos beginnt, entwickelt sich zu einem tollen Fantasieroman.
Als Protagonistin erzählt Delia ihre Geschichte darüber, wie sie begann von den saphirblauen Augen zu träumen und schlafwandelnd den Tag zu beginnen. Schnell bemerkt nicht nur sie, dass diese Träume ihr die Kraft rauben.
Zusammen an der Uni angekommen, zeigt Delia den Leser einen jungen Mann, welcher eine große Rolle in ihrer Geschichte spielen wird.

Leander hat neben seiner saphirblauen Augen auch noch eine riesige Anziehungskraft auf Mädchen, bei Delia hingegen beißt er Zusehens auf Granit. Immer wieder zeigt sie ihm, dass sie nicht an ihm interessiert ist.
Zwar beschreibt Delia Leander als attraktiv und doch ist es eine unterschwellige Abneigung, die sie gegen ihn hegt.
Er ist eine Figur mit dem man definitiv erst warm werden muss. Er ist arrogant und anscheinend ziemlich von sich eingenommen. Sein attraktives Äußeres lässt scharenweise die Mädchen hinter ihm herrennen. (Irgendwie hatte ich bei ihm ständig ein Bild von einem bestimmten Vampir vor Augen.)
Erst im Verlauf bemerkt man, wie er wirklich ist und ich muss gestehen, man kann es mit Leander aushalten, auch wenn er seine berühmten fünf Minuten hat und nicht nur Delia dann die Welt nicht mehr versteht.

Mia Bernauer legt den Fokus ab diesem Zeitpunkt auf das Mystische in der Handlung, denn nun begibt sich Delia in eine Welt, in der sie immer wieder mit dunklen Schatten und Tierwesen konfrontiert wird, denen sie keine Erklärungen beimessen kann.
Man wird vor Rätsel gesetzt, die mit den wenigen Teilen kein Bild ergeben und so geht es mit Delia weiter in der Geschichte - Teile sammeln und zum Ende zu einem riesigen Erlebnis zusammensetzen.
Diese Wesen existieren schon seit Menschen gedenken und haben bis vor ein paar 1000 Jahren einträchtig mit ihnen gelebt. Darüber hinaus existiert eine Legende, die besondere Menschen ankündigen, diese müssen sich dann entscheiden, welches Leben sie fortführen wollen.
Das Delia über dieser Erkenntnis nicht gerade erfreut ist kann man sich denken, aber sie ist auch nicht so leicht zu überzeugen.

Mia Bernauer zieht ihre Leser in eine Welt, die zu Beginn so normal erscheint und man gar nicht merkt, dass man sich mitten in einen erbitterten Kampf um Macht befindet.
Wenn man es genau betrachtet hat sich die Autorin eine riesige Welt erschaffen, die sich noch mit den nächsten Bänden füllen kann.
Ihr Erzählstil aus Delias Sicht ist leicht und gut verständlich, ein wenig fehlen tut mir der Einsatz von den berühmten Spannungsbögen, die gehen noch zackig einher, aber ich glaube, dass Mia Bernauer dieses im zweiten Teil nicht auftauchen lassen wird.

„Delia – Die saphirblauen Augen“ ist ein fantastischer Einstieg voller mystischer Wesen und einer starken Protagonistin.

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Kommentare:

Mia Bernauer hat gesagt…

Liebe Conny,
auch hier, vielen Dank für deine schöne Rezension. :) Ab heute findest du dich auf meiner Seite verlinkt wieder! Ich freue mich schon, dass nächste Buch von dir rezensieren zu lassen.
Alles Liebe & au revoir!
Mia

Conny Z. hat gesagt…

Hallo Mia,

hat mich sehr gefreut.
Die schönesten Grüße nach Dresden :D

Alles Liebe,
Conny