13. Mai 2014

Verliebt, verloren, verzaubert – Das Geheimnis der schwarzen Rose von

(Achtung: Dies ist der zweite Teil der Reihe. Meine Rezension könnte Spoiler enthalten, vor denen ich hiermit warne!)

(Copyright: Carlsen Impress – Verlag)

Nach dem der erste Teil von Melanie Neupauers Reihe „Das Geheimnis der schwarzen Rose“ mich sehr begeistert hatte, war es nun die Leserunde die mich den zweiten und letzten Teil genießen lies.
Mit „Verliebt, verloren, verzaubert“ können die Leser seit dem 8.Mai 2014 auf 290 Seiten nach Peretrua zurückkehren und erleben, wie die Liebe zwischen Natalie und Artus weitergeht.
Ich danke dem Impress - Verlag, für die Bereitstellung der Datei und der Autorin für die Leserunde.

Natalie ist sehr mitgenommen von den Ereignissen auf dem Ball.

Dass ausgerechnet Artus sich mit Cévil auf diesem duellieren musste, brachte auch sie in großes Bedrängnis.
Nun sehnt sie sich sehr nach seiner Nähe, doch eine Aufgabe muss sie noch erfüllen – den zweiten Teil der Prophezeiung in der Vergangenheit finden, um Peretrua zu retten …

Sehnlich habe ich diesen Teil erwartet, um endlich erfahren zu können, wie es mit Natalie weitergeht und ob Artus der Garde Peretruas entkommen konnte.
Die Geschichte setzt dort an, wo der erste Teil endete, aber es wird nicht versäumt, alles aus dem Vorgänger noch mal kurz wiederzugeben, um sich dann ganz auf die neuen Ereignisse einlassen zu können.
Diese sind wieder magisch. Denn neben den Problemen, die Natalie auf sich gezogen hat, sind es die Zauber und toll erzählten Legenden, welche die Geschichte nur so fließen lassen und dem Leser unterhalten.

Natalie selbst muss sich der Verantwortung stellen und dazu stehen, in wem sie sich verliebt hat. Dazu gehört auch ihre Aufgabe, den zweiten Teil der verschollenen Prophezeiung zu finden. Gerade dieses Detail interessierte mich brennend, ist es doch der Antrieb für alles, was in der Handlung geschieht.
Es geht für die Leser auf eine witzige und sehr magische Zeitreise, die mit der bunten Truppe bestehend aus Natalie, ihrer Freundin Gingin, dem Kobold Bücherschlund und der Tintenelfe Warenis allerlei waghalsige Situationen erleben.
Ein wenig nervig waren die Schwärmereien der beiden Mädchen für ihre Angebeteten, aber da sie noch ein zartes Teenageralter haben, konnte man getrost darüber hinweg sehen.

Dieses Mal ist es nicht nur Peretrua, dass man kennenlernt, auch nimmt Artus den Leser mit ins Reich der Schwarzen Schatten und erklärt einige Details. Und sogar auf das Elbenreich darf man sich freuen.
Artus rückt in diesem Buch mehr in Vordergrund, man stellt fest, wie sehr er sich nach der Nähe von Natalie sehnt, obwohl zwischenzeitlich ein kurzer Zweifel besteht, ob er es wirklich so ernst meint, wie er sagt.
Sein Elternhaus empfand ich als sehr gefühlskalt und nur seine Mutter zeigt ihm, dass sie ihn liebt und für ihn da ist. Dies beweist sie in vielen Situationen, aber oft ist gegen das Wesen seines Vaters kein Ankommen.

Beide Figuren, Natalie und Artus, müssen ihrer Umwelt die Stirn bieten und zeigen, dass sie sich nicht in eine Schablone pressen lassen.
Das Erzähltempo zum Einstieg war sehr gut gewählt, es führt einen durch Höhen und Tiefen, erklärt bildhaft und lässt Lesefreude aufkommen. Leider verliert sich dies zum Schluss hin, sodass ich zunehmend das Gefühl hatte, die Autorin möchte zum Schluss kommen. Die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen und auf einmal ist das Ende schon gekommen.
Trotz des angeführten Tempos hat mich Melanie Neupauer von der ersten Seite abgeholt und nach Peretrua zurückgeleitet, mit all seinen Details, die ich schon im ersten Teil so bewundert hatte.

„Verliebt, verloren, verzaubert – Das Geheimnis der schwarzen Rose“ ist magisch, voller Liebe und einer Prophezeiung die das Leben alles verändert.

Zum Buch auf der Verlagsseite: KLICK 


Rezension zum ersten Teil der Reihe



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