12. Juli 2015

Sign of Love: Astro Quickie - Stier von Kajsa Arnold


Eigentlich sollte man meinen, dass die Protagonistin total aus dem Häuschen sein müsste vor Glück - in 5 Tagen steht ihre Hochzeit bevor.
Doch schon in den ersten Sätzen kann man lesen, dass ihr Freund, der erfolgreiche Anwalt Mathis, nicht gerade offen ist für die Hochzeitsplanung.

Lily hat kein Kleid gefunden, dass er bezahlen würde und welches ihm auch gefällt. Kaum zu glauben, aber gerade in Panik verfällt sie nicht. Tief im Inneren hat es eher den Anschein, dass sie sich mit all dem Dilemma schon abgefunden hat und einfach nur noch froh ist, wenn alles hinter ihr liegt.

Nur einen Lichtblick bringt die Autorin Kajsa Arnold in ihren Quickie - der Confiseur Noé Cassel.
Dieser soll eine Traumtorte für die Braut herstellen - mit Mathis hat er dabei nicht gerechnet!
Das Chaos nimmt seinen Lauf und man hat nur noch Mitleid mit Lily, die einem auch auf diesen 52 Seiten sehr ans Herz wächst.

Natürlich ist es abstrus zu glauben, dass diese Geschichte sich auch so im wahren Leben abspielen könnte. Aber wer möchte schon das reale Leben, wenn er einen so attraktiven Stier haben kann.
Noé ist kein Typ für Beziehungen, aber einer der knisternde Momente verspricht und leidenschaftliche Szenen hervorbringt.

Ein Quickie ist einfach viel zu kurz für dieses Paar, aber die Autorin hat hier gezeigt, dass man eine ansprechende Story für kurzen Lesespaß überzeugend herüberbringen kann!

“Sign of Love” ist eine Stiergeschichte, die nicht nur mit dem Schicksal spielt, sondern auch zeigt, wie schnell sich das Leben ändern kann.

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Die Buchspringer von Mechthild Gläser

(Copyright: liegt beim LOEWE-Verlag)

Seit dem 16.Februar 2015 können die Leser der Autorin Mechthild Gläser ihr wieder in eine neue Geschichte folgen. “Die Buchspringer” führt in diesem Falle nicht wie gewohnt durch nur eine Story, denn zusammen mit der Protagonistin Amy begegnet man zahlreiche Figuren, welche die Literatur merklich geprägt haben. Der LOEWE-Verlag hat diese in einem umwerfenden Cover gefasst und die 379 Seiten laden damit nur so zum “Buchspringen” ein.

Amy hatte nur einen Wunsch, die Sommerferien auf der Insel Stormsay verbringen zu können und so endlich ihre Großmutter kennenzulernen. Niemals hätte sie geahnt, dass aus dieser Reise das wohl größte Abenteuer ihres Lebens starten sollte. Sie entstammt einer langen Ahnenreihe von Buchspringern, welche die Fähigkeiten haben in die Geschichten hineinzuspringen, um dort die Abläufe zu betreuen. Dennoch darf in die Handlung nicht eingegriffen werden, damit keine Wendung das komplette Buch verändern könnte. Keiner hätte es für möglich gehalten, dass ein Dieb in den schönsten Werken sein Unwesen treibt. Nun ist es an Amy und ihren Buchfigurfreunden, alle Geschichten zu retten …

Die Liebesbotin der Königin von Bettina Pecha


Dank der Leserunde bei  Lovelybooks, konnte ich die historische Liebesgeschichte „Die Liebesbotin der Königin“ von der Autorin Bettina Pecha  kennenlernen.
Auf 318 Seiten taucht der Leser in die Zeit Heinrich VIII. ein und begleitet die Protagonistin Elizabeth durch diese sehr gefährliche Epoche.

Im Jahre 1533 beginnt für das junge Mädchen Elizabeth ein neuer Abschnitt. Ihr Vater lässt sie an den Hof der Gräfin in Norfolk bringen, damit sie dort eine gute Ausbildung bekommt.
In jener Zeit war es auch der Glaubensumbruch Heinrichs VIII. und die Hochzeit mit Anne Boleyn, welche das Volk bewegte. Genau dort beginnt die Geschichte …

Liebe schreibt sich mit L von Nancy Salchow


Nicht viele Autoren holen ihre allerersten Werke aus den Tiefen ihres Schreibtisches hervor, um ihren Lesern den Einblick zu gewähren, mit welchen Figuren ihre Leidenschaft begonnen hat.
Nancy Salchow hat es gewagt und mit „Liebe schreibt sich mit L“ ein ganz fantastisches Erstlingswerk an die Öffentlichkeit gebracht.

Mit ihren beiden jungen Protagonisten Silja und Mimmy, schreibt sie über zwei so unterschiedliche Charaktere, die eigentlich nicht zusammenpassen, aber deren Welten mit einen Schlag zusammenprallen.

Barfuß im Regen von Hannah Siebern


In Hannah Sieberns Protagonistin kann man sich von der ersten Seite an einfühlen. Sie geht zum Leser sehr offen mit ihren Gefühlen um und lässt diesen in ihr zertrümmertes Herz schauen. Auch zeigt sie ihre starke Seite, ohne der sie wohl niemals ihre Zeit in Mexiko hätte überstehen können.

In Josh, Jannas absolutes Gegenstück, muss man sich einfach vergucken. Er ist witzig, überaus charmant und weiß, wie er sich Janna gegenüber zu verhalten hat.

Hannah Siebern nutzt die Geschichte aus einer naiven Phase ihrer Protagonistin aus, um anderen zu zeigen, wie schwer es manchmal ist, den richtigen Weg erkennen zu können und wie viel Mut es dazu verlangt, diesen dann in eine andere Richtung weiterzugehen.

Auch ihren flüssigen und sehr durchdachten Erzählstil hat sie sich beibehalten und neben den vielen Erzählungen über Mexiko, auch die Stitten und Umgänge in dem Land mit hineingebracht.
Mir hat dabei die Sprache sehr gut gefallen, denn es verleiht der Geschichte etwas Realismus, wenn die Figuren in ihrer Muttersprache sich wiedergeben können. Und man wird natürlich nicht im Regen stehen gelassen, sondern bekommt die perfekte Übersetzung gleich in den Handlungsstrang mit dazu, ohne dass es gestelzt herüberkommt, oder der Lesefluss beeinträchtigt wird.

Die Autorin macht mal wieder Lust auf mehr und ich bin sehr gespannt darauf, in welche Welt sich ihre neue Romanidee sich das nächste Mal stürzen wird.

„Barfuß im Regen" ist keine kitschige Liebesgeschichte … sie unterhält mit dem Leben und den Schritten in eine neue Zukunft, auf eine ganz fantastisch erzählten Weisen.

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Das Haus der vergessenen Bücher von Christopher Morley

(Copyright: liegt beim Atlantik Verlag)


Christopher Morley entführt mit seiner Geschichte aus dem Jahr 1919 in eine kleine Straße mit einem überaus interessanten Antiquariat. „Das Haus der vergessen Bücher“ beinhaltet, neben einer spannenden Geschichte, auch allerlei vielfältige Charaktere, deren Leben sich durch das „Parnassus“ miteinander verwebt.

Zusammen mit der Figur des Aubrey Gilbert betritt der Leser die Welt zwischen den Bücherregalen von Mr. Mifflin. Dessen Aussage nach, spukt es in der Buchhandlung. Ein Satz dem jeder, der sich mit auf dem Weg begibt, immer wieder vor Augen geführt bekommt.
Neben Mr. und Mrs. Mifflin lebt auch der Hund Bock in der Buchhandlung und wird ebenso zu einem festen Bestandteil, der in sich abgerundeten und durchaus unterhaltenden Geschichte, wie Titania.

Tintenblut - Das Hörspiel von Cornelia Funke


Nachdem der Dressler Verlag das Hörspiel von "Tintenherz" herausgebracht hatte, war ich hin und weg von der Umsetzung.

Dass es nach dem Film nun endlich eine Weiterführung in Form des Hörspieles gibt, in dem der Leser wieder in Maggies Welt zurückkehren kann, hatte mich persönlich sehr gefreut.
Nun wurde mit "Tintenblut" auch der zweite Band, genauso grandios, umgesetzt.

Die Figuren wachsen ans Herz und durch die tolle Auswahl an Sprechern, Musik und Geräuschen wird der Hörer" in die Tintenwelt fallen, voller Glasmänner, dem bunten Volk, dem schwarzen Prinzen ... und natürlich Maggie und Mo.

Dieses Hörspiel ist nicht nur für Fans der Reihe, auch diese, die es werden wollen, wird Cornelia Funkes Tintenwelt gänzlich gefangen nehmen!

Zum Hörspiel auf der Verlagsseite: KLICK


Rezension zum "Tintenherz" Hörspiel






Rezension: HIER