15. Februar 2016

Nachtblüte - Die Erbin der Jahreszeiten von Jennifer Wolf

(Copyright: Carlsen Impress Verlag)

Im Februar 2016 erschien der dritte Teil aus Jennifer Wolfs „Jahreszeiten“ Reihe. Mit „Nachtblüte – Die Erbin der Jahreszeiten“ trifft der Leser wieder auf die vier Jahreszeiten und kann sich über 259 Seiten freuen. 

Ilea wird bei ihrem Vater, der Schneider ist und ihrer Großmutter großgezogen. Sie ist ein besonderes Mädchen, denn ihre eigene Mutter stammt vom Sommer ab und hat ihr Kräfte vermacht. Sie kann das Licht brechen und sommerleichte Brisen heraufbeschwören.
Als eben jener Sommer auf die Erde kommt, ist ihre Großmutter besonders aufgeregt, denn er hat sich nie um seine eigene Tochter Gedanken gemacht.
Es passiert ein großes Unglück und Gaia schickt Avis, den Frühling, auf die Erde, um sich darum zu kümmern. Er hätte wohl nie gedacht, dass das Zusammentreffen mit Ilea sein Leben verändern sollte …

Ich finde Jennifers Wolf Jahreszeitenreihe schon vom ersten Teil an anziehend und eine schöne Idee. Auch hier, weit in der Zukunft von Band 2 spielend, setzte sie ihre bekannten und schon sehr beliebten Charaktere weiter ein und zaubert so eine magische Geschichte rund um den Frühling.
Aviv weiß was mit seiner treuen Tierseele Nutty passiert, wenn er sich verlieben wird. Nie könnte er sich zwischen ihm und einer Frau entscheiden, auch wenn die Regeln nun so festgelegt wurden. Als das Reich durch einen Unfall in seinen Grundfesten erschüttert wird, ist er es der für Gaia auf die Erde gehen soll.
Doch nicht nur jener Unfall ist es, der Probleme bereitet, auch seine Großmutter Hemera bedroht Gaia und scheint diese immer mehr ihrer Magie abzuringen.
Magisch wird es auch bei dem Zusammentreffen von Ilea und Aviv. Nicht nur das er gut aussieht, auch schien sich Ilea sofort wohl in seiner Nähe zu fühlen. Durch die eingebundenen Sichtwechsel geht es Aviv in dieser Hinsicht aber nicht viel anders. Die Szenen zwischen den beiden erscheinen nie kitschig, sondern sind zart und das Band, was sie zu verbinden scheint, lässt sie immer näher zusammenwachsen.
Jennifer Wolf hat sich verzwickte Situationen für ihre Figuren ausgedacht und diese beschreiten den steinigen Weg vor ihnen meisterlich. Den Widrigkeiten zum Trotz ist es gerade die Freundschaft zwischen Aviv und Ilea, die mir an diesem Teil so gut gefallen hat.
Dennoch kommen die dunklen Szenen und die Übernahme von Hemera mir ein bisschen zu kurz, hier hätte gern mehr Aktion an die Stellen treten dürfen.
Entscheidungen sind immer Leben im schwer, und so fühlt man mit, als Aviv vor seiner steht, wie es mit der Liebe zu Ilea weitergehen soll.
Auch Ilea ist innerlich richtig zerrissen von diesem Thema und sie tut einem nur noch Leid.
Die Autorin hat sich ein richtig gutes Ende ausgesucht, damit der vierte Band noch mal ein Knaller werden kann (so hoffe ich). „Tagwind“ scheint ein Teil zu werden, der überrascht und sich von den drei Vorgängern abheben wird.




Kommentare:

Tina K. hat gesagt…

Hallo :),

ähm ja...ich schätze, ich sollte "Morgentau" endlich vom SUB befreien :).
Jeder scheint von der Reihe begeistert zu sein, Grund genug, sie selbst beginnen zu wollen!

Alles Liebe,
Tiana

dieSeitenfluesterer- unserBuchblog hat gesagt…

Freiheit für Morgentau ^^

Ja lies es, Band drei ist bisher wirklich das Beste :)

LG,
Conny