26. Mai 2016

Nights within Stardurst von Drucie Anne Taylor

(Copyright: Forever Ullstein Verlag)

Am 15. April 2016 erschien im forever Ullstein Verlag Drucie Anne Taylors Werk „Nights within Stardust“. Auf 255 Seiten wird die Geschichte der Protagonistin Marley erzählt und immer wieder spielt der Club „Stardust“ eine zentrale Rolle.

Marley zieht aus einer Kleinstadt direkt nach Chicago. Ein totaler Kulturschock. Damit sie sich nicht so verloren fühlt, nimmt ihre Mitbewohnerin sie mit ins „Stardust“.
Dort läuft ihr auch gleich der arroganteste Typ der ganzen Stadt über dem Weg – Corey.
Dieser ist der Stiefsohn des Clubbesitzers und macht nur Ärger. Auch wenn Marley es nicht möchte, so fühlt sie sich zu ihm hingezogen und lernt ganz andere Seiten von Corey kennen …

Gerade das Cover und sein Klappentext waren es, was mich dazu erwog dieses Werk zu lesen.
Der Start war nicht schlecht, dennoch bemerkte ich schnell, dass etwas an dem Erzählstil mir nicht gefiel. Er wirkt so abgehackt und unausgefeilt.
Auch wirkte Marley zuerst nicht wie eine „Dorfpomeranze“, sondern sehr erwachsen. Sie ist nicht eingeschüchtert und weiß sich zu verteidigen, was man so gar nicht von ihr erwartet hätte.

Wie sollte es auch anders sein, geht sie nicht auf die Ratschläge aller ein und hält Abstand zu dem „Bad Boy“, sondern versucht sich mitten ins Getümmel zu stürzen.
Das sich dann besagter „Bad Boy“ auch noch so einiges von seinem Stiefvater gefallen lässt, verdreht das Weltbild des Buches komplett.
Was dann folgt, ist Mobbing schlecht hin – für den Leser und der doch ansprechenden Protagonistin.
Corey ist hier der Naive in der Geschichte. Stellt sich in manchen Szenen als tollen Kerl hin und ist hinter verschlossenen Türen doch nur eine heulende „Pussy“.
Tut mir leid, aber dieser tolle „Hengst“ ist nunmehr kastriert und schafft es in meinen Augen nicht feuchte Träume bei den Frauen zu erzeugen.

Marley und er sind wie zwei Magnete, in einer Geschichte, die nur von den Eskapaden der beiden aufrecht gehalten wird und wenig mit einer guten Handlung zu tun hat.
Mich konnte Drucie Anne Taylor absolut nicht überzeugen. Die Grundidee war gut, aber die Umsetzung miserabel.

„Nights within Stardust“ soll für heißen Lesestoff sorgen, daraus wird nur ein laues Heftchen mit toller Protagonistin, welche sich mit einem heulendem „Bad Boy“ rumschlagen muss.









1 Kommentar:

glitzerfee hat gesagt…

Von Cover her finde ich es auch sehr schön. Schade, dass es dann aber doch nicht so toll war.

Liebe Grüße,
Vanessa