6. Juli 2016

FLOWER von Elizabeth Craft und Shea Olsen

(Copyright: cbt-Verlag)

Erschienen am 27. Juni 2016 wurde „FLOWER“ von Elizabeth Craft und Shea Olsen verfasst. Beide sind bekannt und stehen hinten Storys bekannter Serien, wie zum Beispiel „The 100“ oder „The Vampire Diaries“. Nun haben sie, in einer Gemeinschaftsarbeit, dieses Werk vollendet und der cbt-Verlag ist in Deutschland der Herausgeber. 288 Seiten beschreiben eine Geschichte voller „erster Liebe“ und dem Erwachsen werden.

Charlotte sieht nur eines in ihrem Leben, endlich an der Stanford-Universität aufgenommen zu werden. Als ein geheimnisvoller junger Mann den Blumenladen betritt, in dem sie arbeitet, ahnt sie noch nicht, wie sehr sich ihr Leben verändern wird…

„FLOWER“ ist eine typische Geschichte über die erste große Liebe, wenn auch mit einigen Wendungen und zahlreichen Facetten, welche so gar nicht normal sind.
Total normal und liebenswert ist hingegen Charlotte, die nicht nur ihr Ziel an die Universität zu kommen immer weiter verfolgt, auch ist sie die Konstante für den Leser, welcher sie begleitet.
So wirklich Erfahrungen hatte sie noch nie mit dem männlichen Geschlecht haben können und so baut sich um sie die Handlung immer weiter auf, als der geheimnisvolle Junge vor ihr steht.

Dennoch ist Tate kein normaler Typ, der einfach so in einen Blumenladen geht, um besondere rosa Rosen zu kaufen. Er ist ein anerkannter Popstar und Charlotte glaubt zuerst nicht, was er ihr erzählt. Man bemerkt auch immer wieder, dass sie eigentlich gar nichts mit ihm zu tun haben möchte. Er ist fast schon aufdringlich, denn Tate lässt nichts unversucht, sie für sich gewinnen zu können.
Irgendwann knickt jedes Mädchen ein, aber ich finde in bestimmten Situationen ist es zu viel des Guten. Natürlich verfällt man auch als Leserin den Charme des Protagonisten, doch was dann alles folgt, hätten sich normale Menschen nicht angetan.

Wie jeder Superstar steckt auch Tate in einer Schaffenskrise und nur durch die Bekanntschaft mit Charlotte gelingt es ihm, aus seinem Loch herauszusteigen. Er könnte also wieder an seine alten Erfolge anknüpfen, wenn da nicht das Leben und seine Liebe noch ein Wörtchen mitzureden hätten.
Immer wieder fällt einen auf, wie sehr Charlotte aus ihrer Form ausbrechen möchte und einfach versucht ein normales Mädchen zu sein, doch auch in ihrem Umfeld ist nichts normal. Mit Argusaugen wird sie bewacht und ein schlechtes Gewissen der Familie gegenüber schleicht sich schnell ein.

Als Leser genießt man die Handlung in vollen Zügen, gerade weil sie sehr leicht gefasst ist und man fast das Gefühl hat mit der Protagonistin mitleiden zu müssen. Leider gab es an bestimmten Stellen einfach zu viele kitschige und abgehobene Momente, welche einem dann einfach die Luft nahmen. Dennoch ist „FLOWER“ eine Geschichte, in die man sehr gern abtaucht und auf tolle Art seine Handlung an den Leser transportiert.

„FLOWER“ unterhält den Leser und lässt ihn mitfiebern und leiden, denn die erste große Liebe ist manchmal auch mit viel Schmerz verbunden!






1 Kommentar:

Madame Lustig hat gesagt…

Hallöchen :)

"Flower" habe ich auch vor einer kleinen Weile gelesen, war allerdings nicht ganz so von der Lektüre angetan, wie du. Die Idee gefiel mir und man hätte sehr viel daraus machen können, doch fand ich hier, dass die "Liebesgeschichte" eher einfach nur eine Schwärmerei und Charlotte nicht ganz glaubwürdig war. Wirklich schade, denn ich hatte mir von dem Buch so einiges versprochen. Aber so ist das ja oft, wenn man vorab schon gewisse Erwartungen hat.

Liebe Grüße
Maike