11. September 2016

Lady Midnight - Die dunklen Mächte von Cassandra Clare

(Copyright: Der Hörverlag)

Im Mai 2016 erschien in "Der Hörverlag" Cassandra Clares lang erwarteter Auftakt aus der „Lady Midnight“ Reihe. Die gekürzte Lesung wird von Simon Jäger gesprochen, welcher dennoch über 23 Stunden Hörmaterial zur Verfügung stellt.

Emma Carstairs hat den Tod ihrer Eltern, welcher sich vor 5 Jahren ereignete, noch immer in ihren jungen Knochen sitzen. Und wieder erschüttern Mordfälle die Unterwelt. Emma und ihr Parabatei Julian Blackthorn wollen diesen nachgehen. Schnell befinden sie sich mitten im Geschehen …

Leider, leider werde ich einfach nicht warm mit Cassandra Clares Welt und so empfand ich auch kein großes Hörvergnügen.
Auch wenn die Geschichte von Emma mich unterhalten konnte, so hat Simon Jäger als Sprecher mich in der Geschichte gänzlich allein gelassen. Da war keine Freude zu spüren, kein Funken Leben in seinen Ausführungen – nur gähnende Langeweile! Als ob er so gar nicht begeistert von seiner Arbeit währe.
Im Kopf hatte ich die Figur des Hexenmeisters Malcom Fade behalten, da dieser mit seiner etwas trotteligen Art es schaffte, diese bedrückte Stimmung, wieder aus ihrem finsteren Loch zu ziehen.

Viele Figuren beginnen einen den Weg zu kreuzen und auch alte Gesichter findet man zwischen den gelesenen Worten wieder. So kommen Clary, Jace und Magnus Bane oft in den Dialogen vor, sind sie doch das Hauptaugenmerk der Fangemeinschaft.
Aber auch alle neuen Figuren setzen die Szenen und Handlungsstränge ins rechte Licht, welche man wohl nur mit dem nötigen Hintergrundwissen nachvollziehen kann.

Ich war geschockt, dass eine dennoch gekürzte Lesung auf 23 Stunden kommen kann, reihen sich doch die Dialoge und Handlungsstränge so extrem zusammen, dass man manches getrost hätte Herausnehmen können.
Cassandra Clare scheint es zu lieben, Dinge bis ins Detail erklären zu müssen, ob man gern jeden Atemzug der Figur analysieren möchte, muss der Leser/Hörer für sich selbst entscheiden.

Interessant ist dennoch diese besonders Chemie, welche Emma und ihren Parabatei Julian herrscht und nur sehr selten die Gedanken beherrscht, da sie selten nur ganz für sich allein gelassen werden.
Teil zwei wird also nicht in meinen Ohren bzw. meinen Händen gelangen, mit „Lady Midnight“ schließe ich das Kapitel der „City of Bones“ Welt.

„Lady Midnight“ ist wirklich nur etwas für eingefleischte Fans, welche sich gern in der Welt von Cassandra Clares Welt bewegen.





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