14. November 2016

Auf der Autobahn des Lebens von Gunnar Brehme

(Copyright: Books on Demand)

Gunnar Brehme ist eigentlich in der Landwirtschaft tätig, doch nun führt sein Weg ins Reich der Autoren. Mit “Auf der Autobahn des Lebens” brachte er im Oktober 2016 sein Erstlingswerk heraus. 346 Seiten voller Tipps und Lebensweisheiten.

Was kann man seinen Kindern hinterlassen, sollte einem Mal etwas passieren. Gunnar Brehme hat diese und weitere Gedanken in seinem Debütwerk verfasst. Zahlreichen Lebensweisheiten, Tipps und eigenen Meinungen zum Leben, wollte er seinen eigenen beiden Kindern von sich hinterlassen. Aus den kleinen gesammelten Notizen wurde nun ein Buch - ein kleiner Lebensratgeber für jedermann.
Ob Jugendlicher ab fünfzehn Jahren oder junger Erwachsener, hier findet man zahlreiche kleine Tipps für sein eigenes Leben.

Kleine Anekdoten aus dem eigenen Leben des Autors lockern die vier großen Kapitelüberschriften zwischendrin auf, um dann mit kleinen Unterpunkten weiter zu verfahren.
Arbeit, Beziehung, Gesundheit und Ruhe gehören für den Autor zu den wichtigsten Dingen die einen Menschen ausmachen. Wobei der letzten Punkt wohl am meisten zum Streitpunkt seiner Eigenständigkeit werden würde, aber dafür ist das Leben ja da - um sich damit auseinandersetzen zu können.
Gerade der Punkt Arbeit hat mich sehr schmunzeln lassen, finden man sich doch teilweise selbst, oder seine Kollegen darin wieder. 

Bei Beziehung musste ich an manchen Stellen schlucken, da ich ab und an anderer Meinung war, was nicht schlimm ist, denn gerade Beziehungen erlebt jeder anders.
Gesundheit ist ein extrem wichtiger Punkt und herrscht hier, mit zahlreichen Tipps zur gesunden Ernährung und kleinen Hinweisen zum Stoffwechsel und Co., vor. Gerade in unserer heutigen Zeit ist dies wohl auch bei vielen ein Streitpunkt, dennoch kann ich dem Autor in sehr vielen Punkten beipflichten und habe auch hier sehr viel für mich selbst mitgenommen und auch an meine Familie weitergetragen.

Im punkto Ruhe findet man etwas, das mich sehr verwirrte. Zahlreiche kleine “Nebenstraßen”, “Raststätten” und andere Wege, führten von der Autobahn des Buches weg und ab und an wieder darauf. Hier hätte ich mir mehr Struktur gewünscht. Wie ein roter Faden, aber was währe das Leben schon ohne kleine Sackgassen und Umwege. Viele Wege führen schließlich nach Rom.
Für mich hat der Debütautor einen kleinen Lebensratgeber geschaffen. In den man zwischendurch gerne mal versinken möchte. Oder auch ab und an hineinschaut, um den einen oder andern Tipp für sein Navigationssystem mitzunehmen.

“Auf der Autobahn des Lebens” hilft in kleinen Ansätzen dazu, über sich und sein Umfeld nachzusinnen und vielleicht bringt es einen wieder auf die eigene Autobahn zurück.






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