7. Dezember 2016

Belle et la magie - Hexenherz von Valentina Fast

(Copyright: Carlsen Impress Verlag)

Erschienen im Carlsen Impress Verlag ist Valentina Fast neustes Werk „Belle et la magie – Hexenherz“ im September 2016. Mit ihrer Protagonistin Isabelle erzählt sie, auf 388 Seiten, eine verhexte Geschichte, mit zahlreichen Geheimnissen.

Belle kann nichts anfangen mit diesem aufgeblasenen Gaston, der auf seiner Party nur so herumstolziert. Um ihn einen Dämpfer zu verpassen, versucht sie ihn in eine Kröte zu verwandeln, doch der Zauber scheint nach hinten losgegangen zu sein.
Als der halb verzauberte Gaston sie dann doch noch aufspürt, weiß Belle noch nicht, dass jeder in ihrer Umgebung nun in Gefahr ist …

Auch wenn der Klappentext sich sehr verlockend las und der Beginn vielversprechend startete, so hat mich Valentina Fast Werk sehr enttäuscht zurückgelassen.
Belle ist ein ruhiges Mädchen, das ihrer Mutter permanent beweisen muss, was für magische Kräfte in ihr stecken könnten.

All diese Geheimnisse um ihr verborgenes Dorf besitzt zwar gute geschichtliche Ansätze, dennoch hatte ich das Gefühl, dass dieser nicht bis zur Gänze durchdacht gewesen waren.
Dergleichen passierte auch immer wieder bei Valentina Fast Ausarbeitungen der Handlung. Es gibt logische Dinge, welche für mich nicht dessen Anschein hatten.

Desweiteren werden Themen aufgegriffen und nicht weiter verfolgt, was mich als Leser sehr in der Luft hängen lies. Hier hätte ich mich in vielen Punkten mehr Einsatz durch den Lektor gewünscht, dessen Aufgabe es in der Regel ist, den Autor wieder in Richtung roten Faden zu lenken und die eine oder andere Ungereimtheit auszumerzen – schade, dass dies nicht geschehen war!
Durch diesen enttäuschenden und etwas sprunghaften Verlauf der Geschichte habe ich für mich entschlossen, den zweiten Teil nicht weiter zu verfolgen.

„Belle et la magie – Hexenherz“ beginnt äußert vielversprechend, doch wickelt sich der rote Faden vermehrt um sich selbst, was der Geschichte einen verworrenen Verlauf beschert!




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