6. Februar 2017

Die Kirschvilla von Hanna Caspian

(Copyright: HEYNE Verlag)

Im September 2016 erschien „Die Kirschvilla“ von Hanna Caspian im Heyne Verlag. Auf 480 Seiten erzählt sie die geheimnisvolle Geschichte einer Familie.

Dass die idyllische Villa am Rheinufer solch dunkle Geheimnisse verbirgt, damit hätte Isabelle niemals gerechnet. Zusammen mit ihrer Großmutter Pauline möchte sie dieses Gebäude in Augenschein nehmen und tritt in eine Vergangenheit ein, die niemals wieder ans Licht hätte kommen sollen …

Hanna Caspian setzt die Kirschvilla in den Mittelpunkt. Ein bezauberndes Haus, welches Mittelpunkt glücklicher Zeiten für Paulines Familie hätte werden sollen, doch unter dem Hausherren August konnte keine blühende Zukunft entstehen.
Als Glücksspieler lernt man August Korten kennen und als Tyrann wird er die nette Familie durch das Werk führen.

Immer wieder springt man, durch Tagebucheinträge geleitet, von dem diesseits in diese schreckliche Vergangenheit.
An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel aus dem Handlungsstrang verraten, aber so viel sei gesagt – es wird richtiggehend Herzzerreißend, was die armen Kinder erleben mussten!
Aber auch mit Isabelle und Pauline im Diesseits, 2014, erfährt man vieles über die Figuren und ihren Antrieb. Sehr bewundert habe ich da Oma Pauline, welche als jüngstes Kind aus der Familie Korten stammt. Doch alles rund um ihre Geburt ist wahnsinnig geheimnisvoll und wurde richtig spannend von Hanna Caspian verpackt.

An manchen Stellen, gerade in den Szenen von Isabelle, wünschte ich mir etwas mehr Tempo, aber das lag vor allem daran, weil ich gern wieder in die Vergangenheit reisen wollte, um mehr erfahren zu können, wie es mit der Familie weiterging.

„Die Kirschvilla“ verbirgt so viele Geheimnisse, dass die Beteiligten bis heute darunter zu leiden haben – eine sehr dramatische und gefühlvolle Geschichte!

Buch



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