8. Juni 2017

Kalte Nächte, warme Herzen von Sarina Bowen

(Copyright: Rennie Road Books)

Erschienen bei Rennie Road Books ist Sarina Bowens Werk aus Amerika zu uns geschwappt und von Michael Drecker übersetzt worden. „Kalte Nächte, warme Herzen“ startet eine Reihe über den Skisport und heiße Männer und ist bei uns im Januar 2017 erschienen.

Willow Reed und der Skichampion Dane „Danger“ Hollister sind auf dem ersten Blick absolut unterschiedlich, doch innen drin sieht es ganz anders aus. Beide versuchen einen Weg in die Zukunft zu sehen. Ihr Weg startet in einem Blizzard und erwärmt ihre Herzen. Doch Sturheit kann Liebe ganz schnell zerstören …

Willkommen, mitten in einem Blizzard und bei Willow, der Protagonistin.  Alleingelassen von ihrem Exfreund auf dem Hof, der eigentlich immer schon ein Traum von ihm war. Willow begegnet man in einer Situation totaler Auflösung. Zum einen das drohende Unwetter, auf der anderen Seite die Ungewissheit der eigenen Zukunft. Dass das Schicksal in Form von Dane anklopft, hätte sie mitten im Schneesturm nicht ahnen können.

Sarina Bowen spielt Schicksalsfee und bringt zwei gebeutelte Seelen zusammen und ihre Wege führen in eine gemeinsame Richtung.
Doch das alles wäre viel zu einfach, denn wenn man Dane „Danger“ aus seiner Sicht kennenlernt, fällt seine betrübte Stimmung schnell ins Gewicht. Nur Stück für Stück kann freigelegt werden, was sich unter seiner harten Schale verbirgt.

Doch die heiße, erotische Begegnung mit Willow beginnt seine Schale zu spalten. Vor allem auch weil er lernen muss Verantwortung im Leben zu übernehmen.
Als Leser lernt man Willow als sehr zerrüttete Person kennen. Ein Zustand, der sich durch Dane nicht wirklich beruhigen will, eher versucht sie ihre Ziele neu zu ordnen.
Und Dane, der muss sich stellen, und zwar seiner größten Angst – der Wahrheit.

Auch wenn Sarina Bowens Erzählstil an manchen Stellen noch etwas Schliff bedarf und ihre erotischen Szenen hier gern weniger Raum einnehmen könnten, ist die Geschichte dennoch recht unterhaltend.
Sie schafft es, den Leser in der Handlung und bei ihren Figuren zu behalten. Auch wenn man gerade Dane in manchen Handlungssträngen gern im Schnee ausgesetzt hätte. Die Andeutungen zum Ende des Buches weisen auf ein zweites Band hin. Man darf gespannt sein.

„Kalte Nächte, warme Herzen“ spielt mit Gefühlen und den Hinweisen, sich seinen schlimmsten Ängsten offen zu stellen.





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